Wie arbeitet das Netzwerk?

Basis
Das Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover wurde am 6.7.2006 von Aktiven der Erinnerungsarbeit als Arbeitsplattform gegründet. Die Netzwerkpartnerschaft steht allen offen, die im Bereich Erinnerungskultur in der Region Hannover aktiv und bereit sind, die Netzwerkvereinbarung zu unterschreiben, um mit anderen in diesem Bereich zusammenzuarbeiten.

Das Netzwerk ist eine Initiative aus dem Förderverein der Gedenkstätte Ahlem, die von der Landeshauptstadt Hannover durch eine Entwicklungspartnerschaft unterstützt wird. Notwendige Verwaltung, wie Projektanträge oder Kontrolle der Finanzen, werden vom Förderverein geleistet. Das  Netzwerk hat keinen Vorstand und keine Sprecherfunktion, notwendige Entscheidungen können nur im Konsensverfahren gefunden werden.

Dirk Ihle übernahm am 01.04.2012 die Koordination des Netzwerks Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover
Dirk Ihle übernahm am 01.04.2012 die Koordination des Netzwerks Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover
Kathrin Kühling, Koordinatorin des Netzwerks Erinnerung und Zukunft von 01.03.2011 bis 01.03.2012
Kathrin Kühling, Koordinatorin des Netzwerks Erinnerung und Zukunft von 01.03.2011 bis 01.03.2012
Julia Berlit-Jackstien, Koordinatorin des Netzwerks Erinnerung und Zukunft von 01.2010 bis 03.2011, dann Wechsel in das Projekt Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Hannover
Julia Berlit-Jackstien, Koordinatorin des Netzwerks Erinnerung und Zukunft von 01.2010 bis 03.2011, dann Wechsel in das Projekt Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Hannover
Barbara Weber, Koordinatorin des Netzwerks Erinnerung und Zukunft von 07.2006 bis 12.2009 – engagierte Mitbegründerin des Netzwerks
Barbara Weber, Koordinatorin des Netzwerks Erinnerung und Zukunft von 07.2006 bis 12.2009 – engagierte Mitbegründerin des Netzwerks


Koordination
Eine Koordinatorin, ein Koordinator hat die Aufgabe, die gemeinsamen Vorhaben zu realisieren: die Treffen zu planen und zu moderieren; Arbeitsaufträge aus den Treffen, den Arbeitsgruppen oder der Steuerungsgruppe umzusetzen; selbst Projekte zu planen, zu koordinieren und in den Prozess einzubringen; die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Bereichen des Netzwerks zu gewährleisten, damit die Abläufe für die Partner transparent sind und die Beteiligung an den verschiedenen Prozessen möglich ist; nach außen über das Netzwerk zu informieren, für die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk zu werben und das Netz weiter zu knüpfen. Jeder der Netzwerkpartner kann sich mit Fragen, Ideen und Informationen an die Koordination des Netzwerkes wenden.

 

 

Arbeitsgruppen
Zu den Projektvorhaben werden jeweils Arbeitsgruppen gebildet, die gemeinsam mit dem Koordinator die Arbeit besprechen und planen. So gab es 2007 eine Redaktionsgruppe für den Wegweiser und eine Konzeptgruppe, die Vorschläge für die Weiterentwicklung der Erinnerungskultur entwickelt hat; für 2008 eine Schul-AG, die die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Erinnerungsarbeit verstärken möchte. Die Arbeitsgruppen sind offen für alle Netzwerkmitglieder und andere, die sich an der Arbeit beteiligen möchten. 2013 hat sich für das Projekt Jüdische Geschäfte in Hannover 1933-1938 – Spurensuche in unserer Stadt eine AG gebildet, die das Konzept für den Workshop mit Jugendlichen und Schülern entwickelt hat. Dieses Projekt beginnt nach Ostern. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen in der Region Hannover nehmen daran teil.