Netzwerk Erinnerung+Zukunft in der Region Hannover

Förderverein Gedenkstätte Ahlem e.V.
Heisterbergallee 10
30453 Hannover-Ahlem
Telefon: 0511 47 39 76 98
E-Mail: fv.ged.ahlem@t-online.de

Die Würde des Menschen

Projektleitung: Barbara Weber
Projektassistenz: Kathrin Kühling
Gestaltung der Internetseiten: Kim Spillner
Fotos: Sonja Siol

Im Herbst 2008 haben wir Schülerinnen und Schülern aus der Region Hannover zwei Fragen mit auf den Weg gegeben:

Welche Erfahrungen brachten die Verfasser des Grundgesetzes 1949 mit, was veranlasste sie dazu der ‚Würde des Menschen’ einen zentralen Stellenwert zu geben und sie zu Artikel 1 der Grundrechte zu machen? Was bedeutet Würde heute?

Die Ergebnisse dieser Arbeit stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Wir haben für Sie eine Internetplattform entwickelt, um die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und die Ergebnisse für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Es haben sich an unserem Projekt beteiligt: BBS 3- Schule für Berufe am Bau, Goetheschule, Gymnasium Burgdorf, Hauptschule Isernhagen, Humboldtschule, IGS Langenhagen, IGS Linden, Justus-von-Liebig Schule, Justus-von-Liebig Floristenmeisterschule, KGS Hemmingen, Multi-Media-Berufsbildende Schulen, St. Ursula Gymnasium,

Mit dabei sind weitere schulische Projekte, die sich mit der Zeit der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten und ihren Folgen beschäftigen, die nicht im Rahmen unseres Projekts entstanden sind, wie das Maschsee-Projekt der Heinrich Heine Schule, das Stolperstein-Projekt der Leibniz-Schule, das Auschwitz-Begegnungsprojekt der BBS 6, das Stolperstein Projekt der Realschule Burgdorf, die Sophienschule, die Arbeit zum Thema Zwangsarbeit im Gymnasium Großburgwedel, die Arbeit der Ada-Lessing-Hauptschule, das Theaterprojekt von Peter-Petersen Schule und Tellkampf Schule.

Wir möchten zeigen, wie engagiert in den Schulen zum Thema Nationalsozialismus gearbeitet wird und wie mit etwas Unterstützung diese Arbeit gefördert, sichtbar gemacht werden kann und die Ergebnisse über die Schule hinaus für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können.

Das Projekt ist ein Plädoyer aus dem ‚Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover’ für die dauerhafte Verankerung von ‚Historischer und gegenwartsbezogener politischer Bildungsarbeit’ in der Erinnerungskultur der Region Hannover. Dauerhafte Verankerung heißt: die Festanstellung eines Gedenkstättenpädagogen und die Ausstattung mit einem finanziellen Etat.

Der Förderverein der Gedenkstätte Ahlem hat, unterstützt durch die VGH-Stiftung Hannover, ein Gutachten zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Gedenkstätte Ahlem in Auftrag gegeben, lesen Sie hier das Gutachten von Prof. Scherr und Katja Limbächer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Wenn Sie sich für die Debatte rund um die Weiterentwicklung der Gedenkstätte Ahlem interessieren, können Sie hier die Empfehlungen der Fachkommission zur konzeptionellen Weiterentwicklung herunterladen oder lesen.

Wir danken der Amadeo-Antonio-Stiftung, der Region Hannover, der Landeshauptstadt Hannover und der VGH-Stiftung für die finanzielle Unterstützung des Projekts.

DANKE!!!

Aber vor allen danken wir allen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und allen ehrenamtlichen für die engagierten Arbeiten.