Netzwerk Erinnerung+Zukunft in der Region Hannover

Förderverein Gedenkstätte Ahlem e.V.
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Historische Stadtrundgänge mit Klassen der IGS Langenhagen und der IGS Mühlenberg

Chana Bloch und ihre Töchter Zilli und Rosa vor dem Eingang zur Bäckerei Ecke Schillerstraße und Scholvinstraße. Quelle: Dr. Samuel Bloch
Stolpersteine Am Marstall 14 für Chana Bloch, Rosa Bloch, Fraidel Bialystock geb. Bloch. Quelle: Deutsch-Israelische-Gesellschaft AG Hannover
Das Gewerkschaftshaus Hannover vor dem Ersten Weltkrieg. Abbildung aus: Klaus Mertsching: Die Besetzung des Gewerkschaftshauses in Hannover, S. 17
Das ehemalige Gewerkschaftshaus Hannover heute: Der Tiedthof (Quelle: Michael Pechel)
Der in Hannovers Altstadt geborene Boxer Johann „Rukeli“ Trollmann, ermordet 1943 in einem KZ-Außenlager Neuengamme. Quelle: Manuel Trollmann
Stolperstein Johann „Rukeli“ Trollmann an seinem ehemaligen Wohnort, heute Johann-Trollmann-Weg an der Burgstraße. Quelle: Deutsch-Israelische-Gesellschaft AG Hannover
Die Neue Synagoge Anfang des letzten Jahrhunderts, fotografiert vom Turm der Neustädter Kirche – im Hintergrund oben rechts das Konzerthaus am Hohen Ufer. Quelle: Historisches Museum Hannover, aus dem Katalog: Der Novemberpogrom 1938 in Hannover.

Lehrer IGS Langenhagen: Gerd Fischer, Hans Norden, Hr. Schrämmer, Achim Seidel
Lehrerin IGS Mühlenberg: Christina Tute

Leitung:
Michael Pechel

Mit finanzieller Unterstützung durch die Amadeo Antonio Stiftung, Berlin

Stadtrundgänge mit 12. und 13. Jahrgängen der IGS Langenhagen und einem 12. Jahrgang der IGS Mühlenberg konkretisierten an historischen Orten die nationalsozialistische Machteroberung in Hannover, Widerstand aus der Arbeiterbewegung, Verfolgung von Juden und Sinti, den Ablauf der „Pogromnacht“.

Ablauf 22./25. September 2008

  • Der Klagesmarkt als historischer Ort: „Machtergreifung“ in Hannover
  • Rundgang durch die Ausstellung „…gerade Dich, Arbeiter, wollen wir. Nationalsozialismus und freie Gewerkschaften im Mai 1933“ im Gewerkschaftshaus
  • Gedenkstein am alten Gewerkschaftshaus Goseriede, heute Tiedthof
  • Denkmal für Opfer des Gerichtsgefängnis Hannover, Raschplatz


„Zeigt der Reaktion, dass Hannover rot bleibt“, war am 19. Februar 1933 trotzig auf Flugblättern während einer Demonstration SPD-naher Gruppen mit zehntausenden Teilnehmern auf dem hannoverschen Klagesmarkt zu lesen. Zu dieser Zeit herrschte bereits ein Nationalsozialist als Polizeipräsident der Stadt, am gleichen Tage drangen erstmals NS-Kolonnen in das „rote Linden“ ein, zwei Tage später wurden am „Lister Turm“ zwei Sozialdemokraten von SA-Männern aus dem Hinterhalt erschossen, zehn Tage später erschien Hannovers SPD-Zeitung „Vorwärts“ zum letzten Mal. Nur wenige Wochen später hatten die Nationalsozialisten in Hannover – wie im gesamten deutschen Reich - endgültig die Macht in den Händen und begannen mit einer totalen Gleichschaltung von Staat und Gesellschaft. Die größte und bestorganisierte Arbeiterbewegung der Welt war, bis auf kleine Inseln illegalen Widerstands, überraschend schnell zerschlagen worden. Gefängnisse und die ersten „wilden“ KZ füllten sich mit politischen Gefangenen.

Dass der Nationalsozialismus von Beginn an in Marxismus und Judentum, zusammengefasst im Zerrbild vom „jüdischen Bolschewismus“, seine Hauptfeinde sah, wurde zu Beginn der Führung anhand von Zitaten aus dem NSDAP-Parteiprogramm von 1921 und Originalzitaten aus Hitlers „Mein Kampf“ von 1924 belegt. Nur unweit des Klagesmarktes in der Nähe der Christuskirche war die lokale Ortsgruppe der Partei im Jahre 1923 gegründet worden, sie blieb bis zur Weltwirtschaftskrise eine der vielen völkischen Splittergruppen der Weimarer Zeit. Wie schnell ihr lokaler Aufstieg zur stärksten Partei erfolgte, zeigten den Schülern Schaubilder zu den Ergebnissen der Reichstagswahlen in Hannover zwischen 1919 und 1933. Aber die letzte Wahl am 5. März 1933 brachte – trotz erheblicher Einschränkungen und Repressalien – noch fast 32 % für die hannoversche SPD. Anhand von Ereignissen und zeitgenössischen Fotos wurde dann die Entwicklung in Hannover vom Beginn der legalen Kanzlerschaft Hitlers am 30. Januar über die Folgen der „Notverordnungen“ bis zur endgültigen Aushebelung der Weimarer Verfassung konkretisiert. So zeigten Bilder des Fotografen Walter Ballhause vom Frühjahr 1933 marschierende SA-Kolonnen auf dem Klagesmarkt. Im Hintergrund waren noch gut die wenigen erhaltenen Gebäude des Platzes zu erkennen, während die gesamte linke Hälfte des Klagesmarkt den Bomben zum Opfer fiel – dort befanden sich Verlag und Druckerei der kommunistischen „Neuen Arbeiterzeitung“ und ab dem Herbst 1941 eines der sechzehn hannoverschen „Judenhäuser“, in denen Juden vor der Deportation zusammengepfercht wurden. Dass Judenfeindschaft im Bürgertum eine lange Tradition hatte, wurde am Beispiel des jüdischen hannoverschen Philosophen und (mit seiner Frau Ada) Begründers der Volkshochschule Hannover Theodor Lessing beispielhaft gezeigt. Schon während der zwanziger Jahre führten seine kritischen Zeitungsartikel zum Haarmann-Prozess und zum lokalen Ehrenbürger von Hindenburg zu wütenden antisemitischen Protesten der reaktionären Studentenschaft  der Technischen Universität. Aber mit dem NS-Regime wurde der Antisemitismus offizielles Staatsprogramm: Auch in Hannover wurden am 1. April 1933 jüdische Geschäfte boykottiert, und wenig später erfolgte das Verbot für jüdische Markthändler, auf dem Klagesmarkt ihre Stände zu betreiben.

Anschließend gingen die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung „… gerade Dich, Arbeiter, wollen wir. Nationalsozialisten und freie Gewerkschaften im Mai 1933“ im Treppenhaus und weiteren Räumen des neuen Gewerkschaftshauses (Download als PDF). Die Ausstellung machte deutlich, wie die NS-Strategen geschickt mit Zuckerbrot und Peitsche arbeiteten. Nur einen Tag, nachdem der 1. Mai als traditioneller Feiertag der Arbeiterbewegung zum „Staatsfeiertag“ deklariert worden war, erfolgte die reichsweite Besetzung der Gewerkschaftshäuser. In Hannover allerdings hatte dieses Ereignis schon einen Monat zuvor stattgefunden.

Zu diesem Ort ging es jetzt – dem alten Gewerkschaftshaus, vor dem heute ein Denkmal an die Besetzung durch SA und SS am 1. April 1933 erinnert. Wir gingen in die Höfe des weitläufigen Komplexes, heute „Tiedthof“, damals Herzstück der sozialdemokratisch geprägten mächtigen Arbeiterbewegung Hannovers: Die ab 1909 errichteten Gebäude zwischen Nicolaistraße und Odeonstraße boten Platz für Verwaltungen vieler Einzelgewerkschaften und des Allgemeinen deutschen Gewerkschaftsbundes ADGB, für gewerkschaftliche Einrichtungen wie Arbeiterwohlfahrt und Volksfürsorge, Redaktion und Druckerei der Zeitung „Vorwärts“, Versammlungssäle und Bibliotheken, Volksbuchhandlung und Fahrradhaus „Frischauf“, Restaurant und Stehbierhalle, ein Hotel und eine einfache Herberge für reisende Arbeiter. Mit Fotos und Zeitzeugenberichten wurde auf die Erstürmung des Hauses eingegangen. So beschrieb die junge Fürsorgerin Gustchen Breitzke nach dem Krieg, wie sie in Räumen der Arbeiterwohlfahrt arbeitslosen Frauen und Mädchen Nähunterricht gab, als SS-Männer die Türen eintraten, alle Anwesenden mit Waffengewalt auf dem Hof zusammentrieben und zum „Hitlergruß“ zwangen. Wenig später nahm Gustchen Breitzke eine wichtige Rolle in der hannoverschen Widerstandsgruppe „Sozialistische Front“ ein.

Der Weg ging dann zum Denkmal für die Opfer des ehemaligen Gerichtsgefängnisses am heutigen Raschplatz. Von dem großen Gebäudekomplex zwischen Bahnhof und Pavillon, durch einen unterirdischen Gang mit dem Amtsgericht verbunden, ist nach dem Abriss in den sechziger Jahren nichts mehr vorhanden. Zur Orientierung wurde eine Nachkriegsaufnahme des HAZ-Fotografen Wilhelm Hauschild gezeigt: Die Außenmauern des Gefängnisses längs der Alten Celler Heerstraße, heute Lister Meile, hinter dem Bahnhof – im Hintergrund die ausgebrannte Ruine der alten Leibniz-Schule. Die Schüler des Traditionsgymnasiums hatten früher, wohl aus pädagogischen Gründen, eine direkte Sicht auf die Gefängnishöfe.

In den Räumen des Kommunikationszentrums Pavillon wurde dann auf den frühen Arbeiterwiderstand in Hannover eingegangen – v.a. auf die „Sozialistische Front“ als damals größte Organisation im Deutschen Reich, die zwischen April 1933 und August 1936 ca. 40 Ausgaben der Zeitung „Sozialistische Blätter“ illegal verteilte. Ihre Basis hatte sie in den geschlossenen Arbeitermilieus von Hannover-Linden und - Oberricklingen. Anschließend wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich anhand von kurzen Texten mit Menschen beschäftigten, die im benachbarten Gefängnis eingekerkert waren:

  • Gustchen Breitzke, in deren Wohnung die Zeitung gedruckt wurde und die 13 Monate in Einzelhaft im Gerichtsgefängnis verbrachte, bevor sie im Jahre 1937 vor dem Berliner Volksgerichtshof angeklagt wurde.
  • Der spätere IG-Metall-Vorsitzende Otto Brenner, wegen „hochverräterischer Betätigung“ in der „Sozialistischen Arbeiterpartei“ SAP 1933-34 fast 10 Monate in Untersuchungshaft, zuerst im Polizeigefängnis am Waterlooplatz, dann im Gerichtsgefängnis.
  • Grete Hoell, die wegen Tätigkeit für die illegale KPD im Jahre 1934 zehn Monate im Gerichtsgefängnis verbrachte, bevor sie zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde.


Die Arbeitsgruppen berichteten anschließend über diese Verfolgungsschicksale. Alle drei Menschen haben Verfolgung und Krieg überlebt – während der Verlobte von Gustchen Breitzke als technischer Leiter der „Sozialistischen Front“ im Gefängnis umkam, und auch der Verlobte von Grete Hoell, ein Mitglied der illegalen Bezirksleitung der KPD Hannovers, in NS-Haft ermordet wurde.

Programm PDF

Ablauf 02./16./18. Dezember 2008

  • Der Klagesmarkt als historischer Ort: „Machtergreifung“ in Hannover
  • Gedenkstein am Alten Gewerkschaftshaus Goseriede, heute Tiedthof
  • Stolpersteine für die Familie Bloch, Am Marstall
  • Stolpersteine für Johann „Rukeli“ Trollmann,
  • Besuch der Ausstellung „Der Novemberpogrom 1938 in Hannover“ im Historischen Museum
  • Denkmal am Ort der ehemaligen Neuen Synagoge


Diese Führungen verliefen im ersten Teil wie die oben beschriebenen – nur ohne den Gang durch die Wanderausstellung „gerade Dich, Arbeiter, wollen wir“, die zu diesem Zeitpunkt bereits das neue Gewerkschaftshaus verlassen hatte. Nach der Station im alten Gewerkschaftshaus ging die Schülergruppe quer durch das Steintorviertel bis zur Adresse Am Marstall 14,  zu den „Stolpersteinen“ für Angehörige der jüdischen Familie Bloch. Da fast alle Schülerinnen und Schüler Stolpersteine das erste Mal vor Augen hatten, wurde das Konzept des Kölner Künstlers Gunter Demnig erklärt, Menschen vor dem letzten frei gewählten Wohnhaus von Opfern des NS-Regimes zumindest visuell „stolpern“ zu lassen. Die Familie Bloch war im Jahre 1905 aus dem heutigen Polen nach Hannover gezogen und gehörte damit zu den ca. 20 % Juden mit osteuropäischen Wurzeln unter der jüdischen Bevölkerung Hannovers der zwanziger und dreißiger Jahre. Das Ehepaar Bloch baute sich eine neue Existenz mit einem Bäckereigeschäft in der damaligen Schillerstraße, heute Am Marstall, auf, drei Töchter wurden geboren. Eine von ihnen emigrierte bereits 1934 nach Palästina, der Vater verstarb 1934, während die Mutter Chana Bloch mit dem ersten Deportationszug von Hannover in das Ghetto Riga gebracht wurde. Zwei Töchtern gelang vor dem Krieg die Flucht in das scheinbar sichere Belgien – sie wurden im Jahre 1942 von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Die Führung ging anschließend in die Burgstraße, das Herz der ehemaligen Altstadt Hannovers – seit dem 19. Jahrhundert mit engen Fachwerkgassen und überfüllten Wohnungen das Armenviertel Hannovers. In diesem Milieu wuchs der Sinto „Rukeli“ Trollmann auf – und boxte sich buchstäblich nach oben. Mit Bildern und Zitaten wurde am Stolperstein im kürzlich umbenannten Johann-Trollmann-Weg seine Karriere beschrieben, über die Aberkennung seines Titels als „Deutscher Meister im Halbschwergewicht“ aus rassischen Gründen bis zum Tod in einem Nebenlager des KZ Neuengamme.

Nächste Station war der Ballhofplatz mit seinen scheinbar alten Fachwerkhäusern – Inschriften und typische Architekturelemente machten klar, dass es sich hier um das Produkt der nationalsozialistischen Altstadtsanierung der dreißiger Jahre handelt. Der baufällige Ballhof entstand damals neu als Versammlungsstätte der Hitler-Jugend. Zeitgenössische Fotos zeigten den Blick auf das Geburtshaus von Herschel Grynszpan auf dem Grundstück des heutigen Historischen Museum – seine Schüsse auf den deutschen Botschaftssekretär vom Rath in Paris dienten zum Vorwand des Novemberpogroms 1938. Enger zusammen ließen sich lokaler Ort und historisches Geschehen dann kaum bringen, als die Schulklassen die Ausstellung „Der Novemberpogrom 1938 in Hannover“ im Historischen Museum besuchten: Die Brandstiftung an der Neuen Synagoge in der Calenberger Neustadt erfolgte während der nächtlichen Vereidigung von SS-Anwärtern im wenige hundert Meter entfernten Konzerthaus am Hohen Ufer – und wurde vom Pressefotografen Wilhelm Hauschild fotografiert, der dienstlich an der Veranstaltung teilgenommen hatte. Die Ausstellung zeigte das beeindruckende Modell der Neuen Synagoge, Bilder der Sprengung in den Tagen nach dem Brand unter den Augen der Bevölkerung, Fotos von ausgeraubten jüdischen Geschäften und mehr. Nach dem Ausstellungsbesuch blieb noch Zeit für den Bereich „Nationalsozialismus in Hannover“ innerhalb der Dauerausstellung des Historischen Museum – mit zahlreichen Originaldokumenten, z.B. einem Plakat aus dem Jahre 1943 mit den Namen von Bombenopfern. In der Überschrift wird „jüdischer Hass“ als Hintergrund der Zerstörung Hannovers behauptet und eine „jüdische Weltverschwörung“ hinter den alliierten Bombergeschwadern gesehen - damit versuchte das NS-Regime, die eigene Schuld umzukehren und den Terror gegen die jüdische Bevölkerung nachträglich zu legitimieren.

Zum Abschluss führte der Weg über die Leine in die Calenberger Neustadt zum Denkmal am Ort der ehemaligen Neuen Synagoge – über die ehemals eng bebaute Leineinsel, auf der heute die sechsspurige Straße „Am Leibnizufer“ verläuft, vorbei an der Neustädter Kirche, von deren Turm Wilhelm Hauschild am frühen Morgen des 10. November 1938 die brennende Synagoge fotografiert hatte. Es war schwierig, sich anhand der historischen Fotos die ehemalige Stadt vorzustellen: Der Platz der Neuen Synagoge wurde in der Nachkriegszeit vollständig überbaut, selbst die alte Straßenführung existiert nicht mehr, die Bergstraße zwischen Alter und Neuer Synagoge ist verschwunden. Zum Abschluss dann der Blick auf das Denkmal für die geschändete Synagoge – in seiner typischen Architektur der achtziger Jahre vermittelt es wenig von der Pracht und Bedeutung des ersten frei stehenden jüdischen Gotteshauses in Deutschland.

Programm PDF


Auswahl von Literatur und Online-Dokumenten:

Seite des DGB Region Niedersachsen-Mitte mit Bilddokumenten der Besetzung des Hannoverschen Gewerkschaftshauses am 1. April 1933 und dem Download der Broschüre von Klaus Mertsching: Die Besetzung des Gewerkschaftshauses in Hannover:
www.region-niedersachsen-mitte.dgb.de/Geschichte/besetzung

PDF-Version der Ausstellung „… ‚gerade Dich, Arbeiter, wollen wir.‘ Nationalsozialisten und freie Gewerkschaften im Mai 1933“ der Hans-Böckler-Stiftung
www.dgb.de/2008/04/11_ausstellung.htm

Die gute Serie der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung „1933. Wie die Nazis an die Macht kamen“ aus dem Jahre 2008 ist noch im Göttinger Tageblatt dokumentiert:
www.goettinger-tageblatt.de/newsroom/wissen/zentral/wissen/art680,398249

Mertsching, Klaus: Die Besetzung des Gewerkschaftshauses in Hannover 1. April 1933. Hrsg. von der DGB-Region Niedersachsen-Mitte. Überarbeiteter Nachdruck der Ausgabe von 1983. Hannover 2008.

Historisches Museum Hannover (Hrsg.): Der Novemberpogrom 1938 in Hannover. Begleitband zur Ausstellung vom 5. November 2008 bis 18. Januar 2009 im Historischen Museum Hannover. Hannover 2008.

Obenaus, Herbert/Sommer, Wilhelm (Hrsg.): Politische Häftlinge im Gerichtsgefängnis Hannover während der nationalsozialistischen Herrschaft. Hannover 1990. (Kulturinformation der Landeshauptstadt Hannover; Heft 22).

Rabe, Bernd: Die „Sozialistische Front". Sozialdemokraten gegen den Faschismus 1933-1936. Hannover 1984.

Röhrbein, Waldemar R./Obenaus, Herbert/Schmid, Hans-Dieter/Döscher-Gebauer, Susanne: Widerstand im Abseits: Hannover 1933-1945. Begleitheft anlässlich der Ausstellung „Widerstand im Abseits. Hannover 1933-1945" im Historischen Museum Hannover vom 19. Februar - 17. Mai 1992. Hannover 1992.

Historisches Museum Hannover (Hrsg.): Hannover 1933. Eine Großstadt wird nationalsozialistisch. Beiträge zur Ausstellung. Hannover 1981.

Repplinger, Roger: Leg dich, Zigeuner. Die Geschichte von Johann Trollmann und Tull Harder. München 2008.