Netzwerk Erinnerung+Zukunft in der Region Hannover

Förderverein Gedenkstätte Ahlem e.V.
Heisterbergallee 10
30453 Hannover-Ahlem
Telefon: 0511 47 39 76 98
E-Mail: fv.ged.ahlem@t-online.de

Bundesweit einmalige Ausstellung: die neue Gedenkstätte Ahlem - ein würdiger Ort zum Lernen und Gedenken

Nach siebzig Jahren gibt es jetzt einen würdigen Ort des Lernens und Gedenkens. Das neu gestaltete Ausstellungsgelände verbindet historische Gebäudeteile mit moderner Architektur zu einem Gedenkort ohne Pathos. "Es ist gelungen, den Ort der Hoffnung und den Ort des Grauens zu zeigen und zu einem authentischen außerschulischen Lernort zu machen" (Hauke Jagau, Regionspräsident).
Auf vier Stockwerken und dem integrierten Außengelände entstand für über 6,3 Millionen Euro eine der modernsten historischen Ausstellungen, die Hannover und ganz Niedersachsen zu bieten hat.

 

Links: Eingang mit Foyer. Mitte: Foyer. Rechts: Blick auf den nachgestalteten Schulgarten, im Hintergrund Arkaden mit den Namen der Deportierten.

Links: Arkadengang mit Wand der Namen. Mitte: Namen der Deportierten von 1941 - 1944. Rechts: Denkmal der Hinrichtungsstätte Laubhütte.

Die neue Gedenkstätte verzichtet auf "nie-wieder-Pathos", sie will einladen und nicht abschrecken. Jeweils auf einer Etage beschäftigen sich die Teile "Ahlem als Ort der Verfolgung","Die Geschichte der Gartenbauschule" und "Die Geschichte Der Gedenkstättenarbeit in Ahlem" schwerpunktmäßig mit einem Aspekt der Geschichte dieses Ortes. An Monitoren, Hörstationen und Tablet-PCs lassen sich die einzelnen Inhalte - dem individuellen Anspruch entsprechend - vertiefen. Gruppenräume und eine Mediathek im Erdgeschoss bieten Gelegenheit zur intensiven Arbeit bis hin zur Forschung.

Links: Ausstellungsraum "Die Geschichte der  Gartenbauschule". Mitte und Rechts: die Ausstellungsmöbel geben Einblick in die persönlichen Schicksale der Schülerinnen und Schüler.


Links und Mitte: Ausstellungsraum "Ahlem als Ort der Verfolgung". Rechts: Erinnerung an die Folterkeller der Gestapo


Angebote für Schülerinnen und Schüler

Führungen und Workshops
Ab Jahrgangsstufe 7 stehen einfache Führungen von etwa zwei Stunden und Modelle für Workshops von einigen Schulstunden bis zu mehrtägigen oder langfristigen Projekten zur Verfügung. Zum Beispiel Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Geschichte: "Demokratieerziehung", "Jüdisches Leben in Hannover" oder Zeitzeugen-Interviews. Die Gedenkstätte besitzt ein Archiv mit über 150 Interviews, die der Journalist Hans-Jürgen Hermel mit Holocaust-Überlebenden geführt hat.

Schulkooperationen geplant
Den Ausstellungsmacherinnen und -machern ist wichtig, dass sich ein Besuch grundlegend von dem üblichen Unterricht abhebt. Die Gedenkstätte will kein Museum sein. Für Schulklassen sind theater-, medien- oder kunstpädagogische Angebote, Wettbewerbe und Schulkooperationen geplant. Eine fest angestellte pädagogische Fachkraft kümmert sich um die didaktische Aufbereitung der Inhalte und Besuche.

 

Links: Mediathek mit Präsenzbibliothek für Schul- und Studienarbeiten. Mitte: Tablet-PCs helfen bei der Recherche. Rechts: Seminarraum mit kleiner Küchenzeile, barrierefrei und auf eine Nutzung als Schul- und Lernort ausgelegt.

 

Kontakt:

Gedenkstätte Ahlem

Heisterbergallee 10, 30453 Hannover

Tel.: 0511 616-23745

E-Mail: gedenkstaette@region-hannover.de

www.gedenkstaette-ahlem.de